Ich bin sicher, als der Fernseher Einzug ins Wohn-/Esszimmer gehalten hat, gab es sicherlich ähnliche Studien :).
Mein Problem mit solchen Studien ist nicht, dass die Ergebnisse vorhersehbar sind, sondern dass ich nicht verstehe, welchen Zweck sie verfolgen sollen. Ein Wachrütteln will mit ihnen hoffentlich nicht erzielt werden, denn ich bin überzeugt, dass das genauso wenig funktionieren würde wie Studien, die zeigen, dass das Zeitalter der erschwinglichen PKW dazu geführt hat, dass die Menschen fettleibiger geworden sind, weil sie weniger zu Fuß gehen oder dass Gesellschaften, in denen man leicht an Schusswaffen gelangen kann, mehr Schusswaffen-Tote verzeichnen als jene, in denen es nicht so leicht ist.
Das Ding ist doch, dass die Kommunikation im Wandel ist. Menschen kommunizieren heute anders als noch vor zehn oder 20 Jahren - dass diese Veränderungen nicht von allen als positiv wahrgenommen wird, verstehe ich, aber ich denke nicht, dass sich Studien und andere Negativ-Argumente gut dazu eignen, die "Handy-Opfer" von der Untugendhaftigkeit ihres Handeln zu überzeugen.