nensch - Ehrlich währt. Ohne Faulheit kein Fortschritt! Weil der Mensch zu faul war, zu rudern, erfand er das Dampfschiff; weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen, erfand er das Auto; weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen, erfand er das Fernsehen
[Manfred Hausmann]
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Adam Mickiewicz - der "Dichterfürst Polens" (Kultur)
Portrait von Hildegard K. Thies, veröffentlicht am 14.6.2005 um 13:27:08

"....Sein Denkmal steht auf dem Marktplatz in Krakau… Wie wichtig ist Mickiewicz für uns Polen? Ich würde sagen, er ist Nummer Eins. Er hat doch das Nationalepos Herr Thaddaeus geschrieben, dessen Prolog jeder Pole auswendig kennt. Auch viele andere Werke sind Unterrichtsthemen: Konrad Wallenrodt, Balladen und Romane, Dziady (Ahnenfeier) und viele Gedichte wie die Krim-Sonette, Sonette aus Odessa, Ode an die Jugend.

Ich staune immer, dass Mickiewicz bei Euch (nicht nur bei Euch) so wenig bekannt ist. Du kannst aber etwas dagegen tun."

So schreibt mir Krystyna, als ich sie bitte, mir einige Worte zu Mickiewicz zu sagen. Und während ich mich mit diesem Autor beschäftige,  entdecke ich, ja, dagegen möchte ich was tun, dass er hier zu Lande so wenig bekannt ist!  




Als Vater der polnischen Literatur gilt der Dichter und Erzähler Mikolaj Rej, der es im 16. Jahrhundert mit seinem Ausspruch, dass die Polen keine Gänse seien und ihre eigenen Sprache hätten („Polacy nie gesi i swój jezyk maja”) vermochte, bei seinen Landsleuten das Interesse am literarischen Umgang mit der polnischen Sprache zu wecken. Bis dahin war fast ausschließlich Latein als amtliche Schriftsprache im Gebrauch gewesen.

Nach Renaissance, Barock und Aufklärung treffen wir in der Romantik neben Juliusz Slowacki auf Adam Mickiewicz.

Polen war im ausgehenden Mittelalter politische und militärische Führungsmacht in Osteuropa. Nachdem es zuvor schon Gebiete verloren hatte, fanden 1772, 1793 und 1795 die drei Teilungen des Landes statt. Der polnische Staat wurde unter die Nachbarmächte Russland, Preußen und Österreich aufgeteilt und schließlich für 123 Jahre aufgelöst. Wegen der politischen Lage nahmen die Werke der polnischen Romantik zunehmend messianistische° Züge an. Ihre führenden Vertreter Mickiewicz und Slowacki schrieben von der Emigration aus, wohin sie nach dem zerschlagenen Novemberaufstand von 1831 flüchteten. Die Überzeugung von der geschichtlichen Bestimmung ihres Volkes führte zu verstärkter Beschäftigung mit der Geschichtsphilosophie. Mit Beniowski (Slowacki) und Pan Tadeusz (Mickiewicz) wurde das Versepos zu einer der beliebtesten Gattungen erhoben.

Biographie

Adam Mickiewicz, Zeitgenosse Heinrich Heines, der auch als „Dichterfürst Polens” bezeichnet wird, schmücken noch weitere Attribute: Dante Polens, Goethe Polens, Shakespeare Polens. Er gilt bis heute als das Instrument der Seele der Polen, ihrer romantisch-rebellischen Natur und ihres historischen Bewusstseins.

Er wurde am Heiligen Abend 1798 in Zaosie oder  Nowrogródek im heutigen Weissrussland geboren und starb im November 1855 in Konstantinopel. Sein Vater gehörte der Szlachta, dem niederen polnischen Landadel, an und erzog ihn zu einem glühenden Patrioten.

Während seines Studiums an der Universität Wilna (1815 bis 1819) kam er in Kontakt mit der polnischen Befreiungsbewegung. 1823 wurde er als Begründer und Kopf des Philomatenbundes°° mit seinen Freunden verhaftet und nach Zentralrussland verbannt. Hier gewann er Freunde unter den Führern des Dekabristenaufstandes°°°. In Moskau stand er in Kontakt mit Alexander Puschkin.

Ab 1829 lebte Mickiewicz in Deutschland, wo er in Weimar mit Johann Wolfgang von Goethe zusammentraf. 1830 reiste er im Zuge des Novemberaufstands in Polen an die Grenzen des damaligen Kongresspolens. Der Aufstand scheiterte und Mickiewicz ging mit der „großen Emigration” nach Paris, wo er 1832 Celina Szymanowska heiratete. Er lehrte ab 1840 slawische Literatur am Collège de France und wurde 1844 wegen der Verbreitung politischer und religiöser Ideen des Mystizismus entlassen. 1848  organisierte er in Italien die polnischen Legionen gegen Österreich. Ab 1852 war er am Arsenal in Paris Bibliothekar und starb 1855 in Konstantinopel an der Cholera.

Wichtigste Werke

Pan Tadeusz (Herr Thaddhäus), das polnische Nationalepos. Im Juni 1834 in Paris erschienen, gilt es als das letzte große Versepos der europäischen Literatur, ist bis heute Pflichtlektüre in den polnischen Schulen und nach der Bibel das meist gelesene Buch in Polen.  Die ersten beiden Sätze aus Pan Tadeusz kennt jeder Pole: „Litauen, du meine Heimat, du bist wie die Gesundheit. Nur wer diese verloren, weiß das Verlorne zu schätzen.”

Daher verwundert es nicht, dass Mickiewiczs Nationalität umstritten ist. Er behauptete gern, dass er zwei Heimatländer habe: Polen sei seine gewöhnliche Heimat, doch Litauen seine besondere. Als Adomas Mickevicius wird er  in Litauen fast genauso wie in Polen verehrt.

Konrad Wallenrodt. Untrennbar mit der Stadt Königsberg verbunden ist der Name Wallenrodt. Bezweifelt wird jedoch, ob Konrad Wallenrodt (Hochmeister der Ritterschaft von 1391 bis 1393) wirklich dem später bekannt gewordenen Adelsgeschlecht angehörte. <br<br>

Während Mickiewiczs russischer Verbannung entsteht seine Verserzählung Konrad Wallenrodt. , die von den Zeitgenossen als Aufforderung zur bewaffneten Erhebung gedeutet wurde.  Sie erreichte eine noch größere und volkstümlichere Wirkung als Die Ahnenfeier und kann die Iliade des polnischen Nationalgeistes genannt werden. Kurz nach seinem Erscheinen wird Konrad Wallenrodt als zu gefährlich betrachtet und von der zaristischen Zensur verboten. Konrad Wallenrodt gilt als der polnische Faust, der nach Freiheit strebt, wogegen der deutsche Faust nach Wissen und Erkenntnis strebt.

Krim-Sonette

Die Tragödie Dziady (Ahnenfeier bzw. Totenfeier), ein in Polen noch aus heidnischer Zeit stammender und besonders kultivierter Brauch der Totenverehrung. Da  Mickiewicz von Paris die geistige Regierung des besetzten Polen verkörperte, wurden seine Werke wie Gesetzestafeln gelesen und wie patriotische Erlasse gedeutet.

Politische Schriften

Außenwirkung in Deutschland

Die Leipziger „Blätter für literarische Unterhaltung” des Buchhändlers Brockhaus haben auf Mickiewiczs Talent aufmerksam gemacht und seine Neuerscheinungen des öfteren rezensiert: „… in der Person des Dichters vereinigen sich alle Eigenschaften, durch die die jetzigen Polen das Herz der Mitwelt gewonnen haben: lebendiges Nationalgefühl, glühender Patriotismus, phantastische Beweglichkeit des Geistes, ritterliche Galanterie und männlicher Heldensinn” (1829).

Zu den bekanntesten Stimmen, die dem polnischen Dichter gewidmet wurden, gehört das Gedicht Mickiewicz von Ludwig Uhland. Nachdem Uhland in den ersten beiden Strophen den Kampf der Polen und die nachfolgende Totenstille der Niederlage erwähnt, wendet er sich in der dritten Mickiewicz zu:

Mitten in der stillen Feier
Wird ein Saitengriff getan;
Ha! Wie schwillet diese Leier
Voller stets und mächt'ger an!
Leben, schaffen solche Geister,
Dann wird Totes neue geboren:
Ja! Mir bürgt des Liedes Meister:
Noch ist Polen nicht verloren!

In der heutigen Zeit ist Karl Dedecius (geboren 1921 in Lodz) der Nestor der Übersetzer polnischer Literatur und Mitgründer des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, das regelmäßig den Karl-Dedecius-Preis für polnische Übersetzer deutscher Literatur und deutsche Übersetzer polnischer Literatur verleiht.

Wenn wir unsere slawischen Nachbarn und ihre spezifischen Probleme je begreifen wollen, sollten wir die Veröffentlichungen Mickiewiczs kennen. Er ist wie ein Brennglas, in dem sich alles Polnische sammelt.

Mickiewicz war für sein Volk ein Mann der Vorsehung: kein gewöhnliche Mensch oder Dichter, sondern „vates et propheta”. Als solcher - sein Beiname „Seher” blieb ihm in der polnischen Literaturgeschichte bis auf den heutigen Tag erhalten- wurde ihm die ehrwürdigste Ruhestätte eingeräumt, die die polnische Nation zu vergeben hat: die Königsgruft zu Wawel, wo er als des Volkes Idol und Idee weiter lebt.

Anmerkungen:

° Messianismus: Das wohl auffälligste Merkmal an Mickiewiczs Messianismus ist seine religiöse Beeinflussung und Verbrämung. Dies sind keineswegs von außen heran getragene Eindrücke, sondern auch von Mickiewicz beabsichtige Analogien. Er sah und intendierte eine Ähnlichkeit zwischen dem Leben und Sterben und der Wiederauferstehung von Christus und dem Geschick der polnischen Nation.

Neben der besonderen Sendung der Slawen und in Sonderheit der Polen ist das vielleicht markanteste Merkmal in Mickiewiczs Messianismus die Ablehnung des westlichen Weges.  Mickiewicz weiß sich hier in Einklang mit der romantischen Kritik an der Aufklärung, an der Vernunftversessenheit, ja Fortschrittsgläubikeit, die auf den Bund mit Gott verzichten zu können glaubt.

°°Philomatenbund: zunächst schwärmerischer Studentenbund ähnlich dem deutschen Tugendbund oder den französischen „Sociétés Philomatiques”. Sie schrieben Gedichte und hatten die Aufklärung des Volkes im Sinn und die Freiheit zum Ziel: ihre Hymnen und Oden - von Schiller inspiriert- richteten sich an die Freundschaft, an die Freude, an die Jugend.

°°°Dekabristenaufstand: siehe hier 

Literatur:

Adam Mickiewicz
„Dich anschaun”
Liebesgedichte - übertragen von Karl Dedecius
Insel-Verlag 1998

Mickiewicz, Dichtung und Prosa
Ein Lesebuch von Karl Dedecius
Polnische Bibliothek Suhrkamp 1995

Polnische Romantik
Ein Literarisches Lesebuch
Hans-Peter Hölscher-Obermann
Suhrkamp Verlag 1998

Bonifacy Miazek (Hrsg.)
Adam Mickiewicz - Leben und Werk
Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1998

Krasnodebski, U./Garsztecki, S.(Hrsg.)
Sendung und Dichtung - Adam Mickiewicz in Europa
Reinhold Krämer Verlag, Hamburg 2002

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Adam Mickiewicz - der "Dichterfürst Polens" | 12 Kommentare (7 inhaltlich, 5 redaktionell, 0 versteckt)
Mann dreier "Nationen" (4.66/3) (#8)
von Martin von Arndt
verfasst am 22.6.2005 um 02:10:06

Letztes Wochenende habe ich mich im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Schriftstellerkongreß mit Radek Knapp, der jüngst eine „Gebrauchsanweisung für Polen” veröffentlichte (das Land, das man nur versteht, wenn man versteht, daß es mehrfach in den letzten drei Jahrhunderten von der Landkarte verschwand, um an ganz anderer Stelle als Land wieder aufzutauchen), und der als eines der Enfants terribles der polnischen Literatur gilt, über Mickiewicz' heutige Wirkung in Polen unterhalten. Er zuckte mit den Schultern und signalisierte: Es gibt wahrlich Wichtigere(s).

Dabei sollte man auch wirklich nicht vergessen, daß Mickiewicz eigentlich niemandem so recht zu- /angehört. Er wurde in Weißrußland geboren und das Weißrussische war wohl auch seine Muttersprache (eine heute durch den Druck der Regierung Lukaschenko leider langsam dahinsterbende Sprache). Später lernte er Polnisch und Litauisch,  studierte in Wilna, d.h. er vertiefte dort primär die litauische Sprache. Von den Deutschen hat er sich manches abgeschaut, er war einer der ersten, der die deutsche Romantik ins Ausland exportierte, angeblich soll er sogar Gedichte auf Deutsch geschrieben haben, später dann auf Französisch.

Daß er als Vater des modernen Polnisch gilt - obwohl so mancher Slawist ein grauenvolles Gemengsel und Gesprengsel aus Polnisch, Litauisch und Kleinrussisch in seinem Stil erkennen will -, liegt natürlich zunächst an seinem Engagement für die polnische Sache. Seine Themen waren aber weniger „polnisch” als mehr litauisch. Selbst wenn man das Thema im Konrad Wallenrodt ausweitet zum litauisch-polnischen Kampf gegen den Ritterorden, schließlich war es auch ein litauisch-polnisches Reich, das da kämpfte, sollte man nicht vergessen, daß die Polen in dieser Reichsunion schwer gedemütigt und phasenweise auch verfolgt wurden (natürlich nur in den Phasen, in denen man keinen gemeinsamen außenpolitischen Feind hatte).

Übrigens behaupten die Weißrussen, mit Mickiewicz beginne natürlich nichts anderes als die weißrussische Literatur, sein Idiom in seinen Gedichten sei so wenig Polnisch, daß ihn die Polen bis heute einfach nur mißverstanden hätten. Verstanden werde Mickiewicz nur in Weißrußland. Und auf Demonstrationen gegen Lukaschenko hört man bisweilen auch schon die Verse Mickiewicz'.



Andere Länder... (keine/0) (#10)
von Hildegard K. Thies
verfasst am 22.6.2005 um 21:56:27

Verse von Mickiewicz auf einer Demo gegen Lukaschenko…

Poetische oder singende Revolutionen, das gibt's hier zu Lande nicht mehr. Erinnert mich sehr an sowas, nur dass dies über 180 Jahre her ist.

[ Bezug ]



vielen dank (keine/0) (#6)
von Sabine Engel
verfasst am 14.6.2005 um 17:52:09

habe sofort versucht im net etwas an texten, an wort zu finden. leider vergebens, nur in russisch & der sprache bin ich nicht mächtig.



Referenzen (keine/0) (#7)
von Hildegard K. Thies
verfasst am 14.6.2005 um 21:18:47

Die ersten beiden Literaturreferenzen kann ich empfehlen. Den Gedichtband bekommt man in Buchhandlungen zu kaufen, das Lesebuch ist vegriffen und soll „demnächst” wieder neu aufgelegt werden. In der Bibliothek stand es im Regal. Die anderen habe ich über Fernleihe bekommen. Für uns echt ein Exot… Ich muss mal den Gedichtband durchsehen, vielleicht finde ich ein nicht zu langes Gedicht, das ich hierher hängen könnte.

[ Bezug ]


Frommer Wunsch (keine/0) (#9)
von Hildegard K. Thies
verfasst am 22.6.2005 um 21:52:50

Hier ein paar Sonette von Mickiewicz:

http://www.edition-elf.de/mickiewicz.htm

http://www.sonett-central.de/zkg/mickiewicz.htm

Bei der Gelegenheit fällt mir wieder einmal mehr auf, was für verborgene Künstler die Übersetzer und erst recht die  Nachdichter sind. Die sollten auch was abbekommen vom Ruhm der Originaldichter!

[ Bezug ]



Bibliotheken (keine/0) (#11)
von Martin von Arndt
verfasst am 23.6.2005 um 12:43:33

In jeder einigermaßen gutsortierten Stadt- oder Unibibliothek stehen der Konrad Wallenrodt oder die Krim-Sonette, 'türlich auf Deutsch. Wenn Du Kontakte nach Polen hast: dort bekommt man die deutschsprachigen Ausgaben seiner Gedichte ziemlich gut und günstig. Das ist ähnlich wie mit den ungarischen Romantikern. Ich habe in Deutschland und der Schweiz jahrelang nach einer deutschen Übersetzung von Sándór Petöfi gesucht, erst in Ungarn bin ich dann fündig geworden, aber dort hatte ich die Wahl zwischen 15 verschiedenen deutschsprachigen Ausgaben.

[ Bezug ]


Habe mich... (keine/2) (#12)
von Uwe Borowski
verfasst am 25.6.2005 um 09:36:52

…sehr über dieses Portrait gefreut - auch wenn mich nicht sonderlich für Mickiewicz' Texte erwärmen kann. Aber auf jeden Fall hast Du bei einem Recht: Polnische Literatur (und natürlich besonders polnische Lyrik - naja - freilich Lyrik überhaupt) wird in Deutschland zu wenig beachtet. Schon deshalb, will ich gleich noch eine Empfehlung polnischer Lyrik nachschieben - und zwar die etwas jüngeren Werke von Halina Poswiatowska.

Auch sie wurde (und wird mehr oder weniger noch immer) in Deutschland nicht wahr genommen. Erst 33 Jahre nach ihrem Tod (also im Jahr 2000) erschien in Deutschland ihr Roman „Erzählung für einen Freund” (unbedingt empfehlenswert!) und bis zur Veröffentlichung eines Gedichtbandes in Deutschland brauchte es gar 35 Jahre. Doch 2002 war es dann soweit - mit „Immer wenn ich leben will - Gedichte über die Liebe und den Tod” gab diese immer junge Polin (sie starb mit 32 Jahren an einem im Krieg erworbenen Herzfehler) ihr Debüt in Deutschland. Hierbei handelt es sich um eine Auswahl von Gedichten, welche leider nur einsprachig erschien. Eine deutsch-polnische Ausgabe ist leider nicht erhältlich, allerdings kann man (bei Interesse) auf einen polnisch-englischen Gedichtband („wlasnie kocham… / indeed I love…”) zurückgreifen.

Und damit man wenigstens ein Textbeispiel hat:

wird die Welt ein bißchen sterben
wenn ich sterbe

ich schaue schaue
in einen Fuchskragen gekleidet
kommt die Welt daher

ich hätte nie gedacht
daß ich ein Haar in ihrem Pelz war

immer war ich hier
sie dort

und doch
tut es gut sich vorzustellen
daß die Welt ein bißchen stirbt
wenn ich sterbe



Adam Mickiewicz - der "Dichterfürst Polens" | 12 Kommentare (7 inhaltlich, 5 redaktionell, 0 versteckt)

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