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Diskurse mit System
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Nensch ist interdisziplinär: Veröffentlicht werden journalistische, wissenschaftliche und literarische Texte. Sie schreiben und diskutieren gern? Dann sind Sie hier richtig. Lesen Sie, wie Nensch funktioniert.
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Jostein Gaarder stellt die Existenz Israels in Frage (Politik)
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Essay von Joscha Bach, veröffentlicht am 10.8.2006 um 11:36:43
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Der norwegische Autor Jostein Gaarder, berühmt für sein eher schlichtes Philosophiepotpourri „Sophies Welt”, hat am 5. August unter dem Titel Gottes auserwähltes Volk eine Prophezeiung gegen Israel getätigt, die, obwohl literarisch formuliert, in dieser Form in Deutschland wenig Chancen auf Erstveröffentlichung hätte: Gaarder spricht dem Staat Israel darin das Recht auf Anerkennung ab. Im Duktus des Propheten Amos sagt er den Zerfall der israelischen Staatsstrukturen voraus und bittet um Gnade für die Flüchtlinge - eine Prophezeiung, die der des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zu gleichen scheint: „Dieses Regime (…) muss von den Seiten der Geschichte verschwinden” (was üblicherweise falsch übersetzt wird mit „Israel muss von der Landkarte getilgt werden”).
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Warum soll der Iran eigentlich keine Atombombe haben? (Politik)
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Kommentar von Lothar Struck, veröffentlicht am 28.5.2006 um 23:09:52
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Seit Monaten hält ein Thema die Welt in Atem: Der Iran entzieht sich den Kontrollen der Internationalen Atomenergiebehörde (I.A.E.A.) und will Uran selbst anreichern. Dies könnte bedeuten, dass der Iran irgendwann einmal (Schätzungen schwanken zwischen 2 und 10 Jahren) zumindest theoretisch in der Lage wäre, neben (friedlicher[?]) Kernenergie auch eine eigene Atombombe herzustellen. Zwar hat der Iran stets bestritten, Atomwaffen herstellen zu wollen, aber man scheint ihm nicht zu glauben. Das Lamento der westlichen Staatengemeinschaft ist jedenfalls einhellig: Das darf nicht passieren!
Fragen vorab
Warum denn eigentlich nicht? Wieso verfügen ausgerechnet diejenigen, die selbst bis an die Zähne bewaffnet sind und über Atomwaffen fast aller Art verfügen, dass andere Staaten diese nicht haben dürfen? Welche Legitimation können sie glaubhaft ins Feld führen?
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Die Vereinigten Staaten von Amerika - neues Rom oder Weltmacht auf Abruf? (Politik)
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Besprechung von Lothar Struck, veröffentlicht am 7.11.2005 um 16:21:58
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Neben der genauen Erforschung des Gewesenen speist sich die Wissenschaft der Historiker auch aus dem Anspruch, hieraus Rückschlüsse auf die Zukunft ziehen zu können. Die resignierende Behauptung „Geschichte wiederholt sich nicht” hält uns nicht davon ab, Parallelen zu suchen und diese auf die Gegenwart zu transformieren um dann Prognosen für das Zukünftige abzuleiten bzw. - im Idealfall - Entwicklungen aufgrund der vergangenen Erfahrungen zu verhindern, also aus Geschichte zu lernen.
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Die Türkei und die EU: Wohin führt der Weg? (Politik)
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Frage von Rainer Müllan, veröffentlicht am 11.10.2005 um 12:42:04
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In letzter Minute haben die EU-Staaten grünes Licht für den Start der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gegeben und sich auf einen Kompromiss geeinigt: "Das gemeinsame Ziel der Verhandlungen ist der Beitritt. Diese Verhandlungen sind ein offener Prozess, dessen Ergebnis nicht im Voraus garantiert werden kann."1 Ausdrücklich erwähnt wird auch die Aufnahmefähigkeit der Union: "In Übereinstimmung mit den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates von Kopenhagen im Jahr 1993 ist die Fähigkeit der Union, die Türkei aufzunehmen, bei gleichzeitiger Beibehaltung der Dynamik für die europäische Integration, ein wichtiger Gesichtspunkt im allgemeinen Interesse sowohl der Union als auch der Türkei. Die Kommission wird diese Fähigkeit während der Verhandlungen überwachen."
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